Arbeitsbedingungen in den Blick nehmen
Reinigungskräfte halten Betriebe und öffentliche Einrichtungen nutzbar. Ihre eigene Gesundheit soll bei der Veranstaltung „Saubere Sache“ stärker in den Mittelpunkt rücken. Die AUVA richtet sich an Unternehmen, Personalverantwortliche, Betriebsräte, Interessenvertretungen und Fachleute für Prävention.
In der österreichischen Reinigungsbranche arbeiten rund 63.000 Menschen. Die AUVA beziffert den Frauenanteil und den Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund jeweils mit rund 70 Prozent. Etwa 60 Prozent arbeiten in Teilzeit. Zeitdruck, ungünstige Arbeitszeiten sowie körperliche und psychische Belastungen erschweren den Berufsalltag.
Von Arbeitszeiten bis zum Hautschutz
Das angekündigte Programm verbindet organisatorische Fragen mit konkretem Gesundheitsschutz. Ein Beitrag beschäftigt sich mit dem Wechsel von Randzeiten zur Reinigung während des Tages und damit, wie Arbeitszeiten die Sichtbarkeit der Beschäftigten beeinflussen. Ein Praxisbeispiel aus dem Housekeeping ergänzt diesen Schwerpunkt.
Weitere Vorträge behandeln körpergerechtes Arbeiten, biologische Arbeitsstoffe sowie Risiken durch Reinigungs- und Desinfektionsmittel. Am Nachmittag stehen unter anderem die Ausbildung in der Reinigungstechnik, Hautschutz und die Rehabilitation berufsbedingter Hautveränderungen auf dem Programm. Auch die verständliche Vermittlung von Prävention in einem sprachlich vielfältigen Arbeitsumfeld ist vorgesehen.
Termin und Teilnahme
Die Veranstaltung ist Teil der Österreichischen Arbeitsschutzstrategie 2026. Die Registrierung vor Ort beginnt am Donnerstag, 12. November, um 8:00 Uhr; das Programm startet um 9:00 Uhr und endet laut Ankündigung um 16:00 Uhr. Veranstaltungsort ist das Tech Gate Vienna.
Die AUVA nennt eine Teilnahmegebühr von 100 Euro. Informationen zur Anmeldung und das vollständige Programm sind über die unten verlinkte Veranstaltungsseite erreichbar.