Peter Hacker fordert Dialog

„Menschen ohne Behinderungen sehen die Barrieren im Alltag oft gar nicht“, sagte Wiens Sozial-, Gesundheits- und Sportstadtrat Peter Hacker in der Mitteilung zur Premiere. Er forderte einen kritischen Dialog mit Menschen mit Behinderungen und den Abbau von Barrieren. Laut den Veranstaltern nahmen rund 160 Gäste an der Vorführung und Diskussion teil. [1]

Selbsthilfe und Selbstvertretung kommen zu Wort

Zu den vorgestellten Organisationen gehören BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben und CBMF – Club behinderter Menschen und ihrer Freunde. Ihre Arbeit steht neben Elterninitiativen, Kulturangeboten, Wohnangeboten und Selbstvertretungsgruppen. Die Filme ermöglichen einen direkten Blick auf unterschiedliche Unterstützungsformen, statt Behindertenhilfe als ein einheitliches Angebot darzustellen. [2]

Zugang zu Organisationen vor Ort

Die Projektseite bündelt die einzelnen Filme und verlinkt auf Sozialinfo Wien, das Verzeichnis der städtischen Unterstützungsangebote. An der Podiumsdiskussion nach der Premiere nahmen unter anderem Klaus Widl vom Österreichischen Behindertenrat und Sigrid Kundela von einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Schädel-Hirn-Trauma teil. Damit flossen die Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen und Selbsthilfeorganisationen in die öffentliche Diskussion ein. [2][1]