Aktivisten in Brüssel fordern EU-Mittel für Persönliche Assistenz und selbstbestimmtes Leben
Anlass
ENIL berichtete am 16. Oktober 2026, dass Aktivisten mit Behinderungen bei einer Freedom-Drive-Anhörung im Europäischen Parlament Förderregeln für ein selbstbestimmtes Leben gefordert hatten. Zu ihren Vorschlägen gehörten durchsetzbare Schutzvorgaben, Beschwerdeverfahren und die Beteiligung von Behindertenorganisationen an der Kontrolle der Ausgaben. [1]
Assistenznehmende zeigen, was Finanzierung ermöglicht
Emma Astrand von der schwedischen Genossenschaft STIL schilderte, wie Persönliche Assistenz Arbeit, Reisen und eigene Alltagsentscheidungen ermöglicht. Ulrika Norelius erklärte, dass die Mitglieder ihre Assistenz selbst anleiten sowie Assistenten auswählen und schulen. Ihre Berichte verbanden Haushaltsentscheidungen mit der Kontrolle über das eigene Leben. [1]
Rechte müssen die Mittelverwendung bestimmen
„Die UN-Behindertenrechtskonvention ist geltendes Recht“, sagte Markus Schefer, Mitglied des UN-Behindertenrechtsausschusses. Er forderte verbindliche Förderbedingungen und Rechtsbehelfe gegen Missbrauch. ENIL-Politikkoordinator Florian Sanden schlug messbare Ziele und eine unabhängige Bearbeitung von Beschwerden vor. Die Anhörung betraf den nächsten langfristigen EU-Haushalt; die Verhandlungen über die Förderregeln liefen weiter. [1]
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