Hadad fordert Selbstbestimmung im Alltag
ENIL-Kovorsitzende Nadia Hadad setzte sich für Persönliche Assistenz und Unterstützung ein, die eigene Entscheidungen respektiert. „Strategische Prozessführung gibt uns die Kraft, die Auseinandersetzungen von der Straße vor Gericht zu bringen“, sagte sie. Kleinere Einrichtungen könnten Aussonderung fortsetzen, wenn die Bewohner weiterhin keine Kontrolle hätten. [1][3]
Selbstvertreter berichten über Hürden vor Gericht
Selbstvertreterin Tanya Petkova und Rechtsanwalt Vladimir Mirchev schilderten Hindernisse in Straf- und Zivilverfahren. Unzugängliche Kommunikation, starre Abläufe und fehlende Unterstützung könnten verhindern, dass Menschen gehört werden. ENILs Adela Santos Lavigne stellte praktische Anpassungen vor, darunter Kommunikationshilfen und die Berücksichtigung sensorischer Bedürfnisse, um gleichberechtigte Teilnahme zu ermöglichen. [1]
Hilfen für Organisationen und Familien
Die EU-finanzierte Partnerschaft umfasste sechs Organisationen aus fünf Ländern. Ihr zugänglicher Leitfaden erklärt, wie gemeinsame Probleme erkannt, Belege vorbereitet und Verfahren unterstützt werden können. Er betont auch die Arbeit nach dem Urteil: Organisationen können die Umsetzung verfolgen und dazu beitragen, dass eine Gerichtsentscheidung den Alltag verändert. [2][4]