Zugänglichkeit der Stadt blieb ein Thema
Vereinspräsidentin Biserka Božić erklärte, Teilhabe erfordere auch Veränderungen im Umfeld. Sie beschrieb unzugängliche Straßen und forderte, dass behinderte Menschen ihre Bedürfnisse selbst äußern können. „Wenn wir nicht am Umfeld arbeiten, gibt es keine gute Inklusion“, sagte sie. Der Verein suchte weiterhin Unterstützung vor Ort für den Fahrdienst. [1]
Theater brachte junge Menschen zusammen
Das Projekt verband Bildungsworkshops mit acht inklusiven Aktivitäten in der Gemeinschaft. Die Teilnehmer führten „Severins Traum“, ein Stück über das Leben mit Down-Syndrom, auf und arbeiteten mit dem Kindertheater EkoArt. Božić berichtete von 176 direkt Beteiligten, darunter 70 Schüler weiterführender Schulen. Begegnungen sollten auch künftige Fachkräfte für die Anliegen sensibilisieren. [1]
Förderung der Zivilgesellschaft unterstützte die Arbeit
Leptir erhielt Unterstützung durch das von Norwegen finanzierte und von UNDP umgesetzte EMBRACE-Programm. Ein Programmbericht vom Februar 2024 nannte mehr als 37 unterstützte zivilgesellschaftliche Organisationen in Bosnien und Herzegowina. Auch der spätere UNDP-Jahresbericht stellte Leptirs Arbeit als Beispiel für die Teilhabe behinderter Menschen heraus. [2][3]