Assistenz und Zugang zu allgemeinen Angeboten
Die ISL versprach auch Unterstützung für Menschen mit außerklinischer Intensivpflege, die in den eigenen vier Wänden leben möchten. Wiebke Schär forderte, private Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit zu verpflichten. Sie bezeichnete Inklusion als „ein Menschenrecht für alle“ und verband damit praktische Assistenz mit umfassender Gleichstellung. [1]
Gegenseitige Unterstützung bei Arbeit und Ausbildung
Das ISL-Projekt Budgetkompetenz mit einer Laufzeit von Juli 2023 bis Juni 2027 sollte die Nutzung der Budgets für Arbeit und Ausbildung verbessern. Es bot Informationen für Menschen mit Behinderungen und Arbeitgeber und plante ein Netzwerk, in dem Budgetnutzer einander unterstützen. Diese Instrumente für Beschäftigung sind von der geplanten Genossenschaft zur Organisation Persönlicher Assistenz zu unterscheiden. [2][1]
Menschenrechtsinstitut fordert gemeindenahe Angebote
Dem Programm war erneute Kritik an Deutschlands Behindertenpolitik vorausgegangen. Am 1. Dezember 2023 hatte Britta Schlegel, Leiterin der zuständigen Monitoring-Stelle des Deutschen Instituts für Menschenrechte, den schrittweisen Abbau aussondernder Wohn-, Bildungs- und Arbeitsangebote sowie mehr inklusive Alternativen gefordert. Die ISL machte die Empfehlungen der UN-Prüfung zu einer Grundlage ihrer Arbeit für 2024. [3][1]