Bedarfsermittlung in Attika erproben

Die Europäische Kommission nennt in ihrer Projektbeschreibung Attika als Ausgangsregion. Bei der Auswahl sollten neben medizinischen Kriterien auch funktionale Bedürfnisse berücksichtigt werden. Das bedeutete einen anderen Ansatz der Bedarfsermittlung. Das Programm gehörte zur griechischen Strategie zur Deinstitutionalisierung; die Erfahrungen des Pilotprojekts sollten einer breiteren Umsetzung dienen. [2]

Was Kontrolle über Assistenz bedeutet

Das Europäische Netzwerk für selbstbestimmtes Leben beschreibt Persönliche Assistenz als eine vom Menschen mit Behinderung gesteuerte Unterstützung, deren Finanzierung auf individuellem Bedarf beruht. Menschen sollen Assistenzkräfte auswählen, anleiten und führen können, bei Bedarf mit Unterstützung. An diesen Grundsätzen lässt sich beurteilen, wie viel Kontrolle ein Programm seinen Nutzern gibt. [3]

I-Living benennt weitere Hindernisse

In einem am 25. September 2025 veröffentlichten ENIL-Bericht kritisierte Antonia Trikalioti von I-Living Greece die fortgesetzte Ausrichtung auf Einrichtungen und Wohngruppen. Sie beschrieb eine Lücke zwischen Plänen zur Deinstitutionalisierung und tatsächlichen Veränderungen. Ihr Beitrag stellte die Assistenzinitiative in die breitere Debatte darüber, wo und wie Menschen mit Behinderungen leben können. [4]