Wer bestimmt über die Unterstützung?

ENIL-Vorstandsmitglied Rados Keravica untersuchte die Folgen irreführender Begriffe für behinderte Menschen. Daraus entstand eine Diskussion über gemeindenahes Wohnen und Tageszentren. Die Teilnehmenden verglichen nationale Assistenzinitiativen, darunter das von YHD vorgestellte slowenische Gesetz. Politikkoordinator Florian Sanden verband nationale Hindernisse mit der Interessenvertretung gegenüber europäischen Institutionen und Regierungen. [1]

Ungarische Aktivisten benennen die Lücke

In einem Beitrag vom November 2022 erklärte Freekey, bestehende ungarische Unterstützungsdienste zu Hause seien überwiegend werktags zu Bürozeiten verfügbar. Nutzer könnten ihre Assistenzkräfte nicht selbst anwerben, auswählen und beschäftigen. Das Team wollte praktisches Wissen verbreiten, behinderte Menschen als Arbeitgeber stärken und Unterstützung für selbstbestimmte Assistenz aufbauen.

Erfahrungen reichen über die Region hinaus

Das April-Konferenzprogramm der Ohio State University enthielt im selben Jahr einen Freekey-Beitrag mit Daniel Csángó, Nikolett Rékasi, Veronika Kalász, Zsuzsanna Kunt und Elizabeth Sammons. Im Mittelpunkt standen gesellschaftliche, politische und finanzielle Hindernisse für Selbstbestimmung in Ungarn.