Assistenz und Unterstützung zu Hause
Die Regierung kündigte in ihrer Haushaltserklärung insgesamt 191.000 zusätzliche Stunden für Unterstützung zu Hause und Persönliche Assistenz für Menschen mit Behinderungen an. ILMI nannte davon 57.000 Stunden Persönliche Assistenz und 134.000 Stunden Unterstützung zu Hause. Die Organisation betonte, Persönliche Assistenz ermögliche Menschen, ihre Unterstützung selbst zu steuern und an Arbeit, Bildung und Gemeinschaftsleben teilzunehmen. [2][1]
Kosten in vielen Lebensbereichen
Die im Dezember 2021 veröffentlichte, staatlich beauftragte Indecon-Studie erfasste Assistenz, Verkehr, Hilfsmittel, Medikamente und andere Lebenshaltungskosten. Seifu erklärte, barrierefreier Verkehr könne die Abhängigkeit von Taxis verringern. Auch geeigneter Wohnraum, Gesundheitsversorgung und unterstützende Technologien beeinflussten die entstehenden Kosten. [3][1]
Menschen mit Behinderungen von Anfang an beteiligen
ILMI forderte, künftige Politik gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen und ihren Organisationen zu entwickeln und unterschiedliche Lebensumstände sowie Unterstützungsbedarfe zu berücksichtigen. Die geplante Anhebung des wöchentlichen Erwerbseinkommensfreibetrags bei Disability Allowance und Blind Pension von 165 auf 175 Euro im Juli 2027 hielt ILMI für zu gering, um Beschäftigungshindernisse abzubauen. [1]