Anhörung muss Entscheidungen beeinflussen
Die UNPRPD-Lageanalyse beschrieb den Unmut von Behindertenorganisationen, deren Vorschläge in endgültigen Entscheidungen nicht berücksichtigt wurden. Sie benannte ein schwaches Mandat des Rates, begrenzte Mittel und unzugängliche Beteiligungsverfahren. Außerdem hob sie den Ausschluss ländlicher Bevölkerungsgruppen, von Menschen mit intellektuellen oder psychosozialen Behinderungen und weiterer unterrepräsentierter Gruppen hervor. [2]
Regierung und Interessenvertretungen im gemeinsamen Gremium
Im Projektausschuss waren Behindertenorganisationen ebenso vertreten wie Behörden, UNDP, UNICEF und UNFPA. Die Maßnahmen sollten Behindertenstatistiken verbessern, inklusive Bildung unterstützen und die Perspektive von Menschen mit Behinderungen in die Klimaanpassung aufnehmen. Cristina Brugiolo von UNICEF betonte die Stärkung jener Arbeitsgruppe des Rates, die sich mit Kindern mit Behinderungen befasst. [1]
UN berichten über Schulungen und mehr Beteiligung
Der UN-Ergebnisbericht für 2025 beschrieb mehr als 270 Teilnehmende an Schulungen und Beratungen, darunter Behörden- und Zivilgesellschaftsvertreter. Außerdem berichtete er über eine stärker strukturierte Ratsarbeit und mehr Beteiligung von Behindertenorganisationen. „Inklusion zeigt, ob Institutionen bereit sind, zuzuhören und sich zu verändern“, sagte Isakov in dem Bericht. [3]