Die Teilnehmerinnen gestalten das Stück mit

Die Aufführung bildete den Abschluss der Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt. UNDP-Vertreterin Alexandra Solovieva erklärte, das Stück solle Bewusstsein schaffen und Veränderungen anstoßen. Teilnehmerin Nishana Zheenalieva sagte, die gemeinsame Arbeit habe geholfen, Selbststigmatisierung zu überwinden und Freundschaften zu schließen. Die Erfahrungen der Frauen standen im Mittelpunkt.

Eine gehörlose Darstellerin plant ein eigenes Theater

In einem am 4. Dezember veröffentlichten Porträt beschrieb die gehörlose Darstellerin Irina Bykhovaya die Proben mit Gesten, Pantomime und gegenseitiger Unterstützung. „Dieses Stück zeigt, dass wir da sind, ein erfülltes Leben führen, arbeiten, lernen, gestalten und Beziehungen aufbauen“, sagte sie. Sie hoffte, ein Theater für Gebärdensprache und Pantomime zu gründen, und wollte an weiteren Theaterprojekten teilnehmen. [2]

Künstlerische Pläne über eine Aufführung hinaus

Ein weiteres Porträt vom 15. Dezember schilderte Zheenalievas Arbeit als Betreiberin eines kleinen Gastronomiebetriebs und ihre Interessen am Zeichnen und Klavierspielen. Sie bezeichnete die Zusammenarbeit mit Darstellerinnen mit unterschiedlichen Behinderungen als neue Erfahrung und wollte weiterhin auf der Bühne stehen. [3]