Interessenvertretungen wirkten an Vorschlägen mit
Uloba berichtete, eine Mehrheit im zuständigen Parlamentsausschuss habe die Forderung im Mai 2023 unterstützt. Generalsekretärin Vibeke Marøy Melstrøm hatte an der Untersuchung mitgearbeitet, die eine Stärkung der Selbstbestimmung durch Assistenz behandelte. Der Parlamentsbeschluss verlangte eine umfassende politische Antwort; individuelle Assistenzbewilligungen änderte er noch nicht. [1]
Acht Organisationen kritisieren die Verzögerung
In einem gemeinsamen Aufruf vom 13. September 2024 kritisierten führende Verbandsvertreter, darunter Melstrøm und Eva Buschmann von FFO, die ausbleibende Vorlage. Sie verwiesen auf kommunale Unterschiede bei Zugang, unterstützten Tätigkeiten und bewilligten Stunden. Sie verlangten gleiche Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe unabhängig vom Wohnort der Assistenznutzer. [3]
Regierung verweist auf offene Fragen
Das Parlament hatte seine Forderung am 15. Februar 2024 erneuert und eine Frist bis Jahresende gesetzt. Im Budgetvorschlag für 2025 erklärte das Gesundheitsministerium, diese Frist sei wegen erheblicher finanzieller und organisatorischer Meinungsverschiedenheiten nicht einzuhalten. Weitere Untersuchungen und Beiträge der beteiligten Organisationen seien nötig. Die Verbände warteten damit weiter auf das verlangte Weißbuch. [1]