Der Wohnort beeinflusst die Versorgungsplanung

Den veröffentlichten Ergebnissen zufolge leben 67 Prozent der erfassten Menschen mit Behinderungen in Städten und 33 Prozent in ländlichen Gebieten. Frauen machen 58,4 Prozent aus. In den Provinzen Panamá und Panamá Oeste leben die meisten Betroffenen. Geografische Informationen helfen damit bei Entscheidungen über Verkehr, Gesundheitsversorgung und Bildung. [2]

Mehr als eine nationale Gesamtzahl

Der geschäftsführende SENADIS-Direktor José Townshend betonte, man müsse wissen, „wie sie leben, wo sie sind und welche Herausforderungen sie hauptsächlich bewältigen müssen“. Die Erhebung ergab außerdem, dass in 23 von 100 bewohnten Wohnungen mindestens ein Mensch mit Behinderung lebt. Barrierefreiheit betrifft damit die alltägliche Planung in Haushalten und Gemeinden. [1]

Der Atlas soll öffentliche Entscheidungen unterstützen

UNFPA hatte das Atlasprojekt zuvor als Vorhaben beschrieben, das gemeinsam mit SENADIS Erhebungsdaten ordnen und darstellen sollte. Es sollte die Verteilung und Merkmale der Bevölkerung mit Behinderungen sichtbar machen. Zum Projekt gehörten Datenanalyse, eine Anwendung, Tests und technische Unterstützung, damit öffentliche Einrichtungen die Ergebnisse nutzen können.