Erfahrungen der Frauen bestimmen die Maßnahmen

Eine frühere Pilotbefragung hatte einen Fragebogen auf Samoanisch mit 130 Frauen mit Behinderungen erprobt. Ihre Angaben flossen in die Untersuchung von Justizbarrieren und die Entwicklung von Hilfsmaterialien ein. Die anschließende Arbeit mit Familien umfasste Broschüren, Plakate und einen Gesprächsleitfaden, mit dem Frauen ihre Wünsche ausdrücken und über Misshandlungen sprechen konnten. [1]

Beteiligung braucht barrierefreie Kommunikation

In einem Interview vom Oktober 2022 berichtete NOLA-Geschäftsführerin Mata’afa Faatino Utumapu über Frauen mit Behinderungen, die Gespräche in ihren Gemeinden zur Beendigung von Gewalt leiteten. Sie betonte, dass dafür praktische Vorkehrungen wie Gebärdensprache und Braille erforderlich seien. NOLA arbeitete zudem mit dem Rechts- und Justizbereich zusammen, um Mitglieder auf Manono zu erreichen. [2]

Organisationen verlangen Mittel und Wahlfreiheit

In einer späteren Stellungnahme zur australischen Behindertenstrategie forderten NOLA und ihre Mitgliedsorganisationen finanzierte, barrierefreie Konsultationen und mehr Unterstützung für Behindertenorganisationen. Sie verwiesen auch auf Hürden beim Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen und bei selbstbestimmten Entscheidungen von Frauen darüber. [3][1]