Eine Strategie braucht finanzierte Dienste
Bertolini sagte: „Alle Kinder sollten in einer Familie aufwachsen.“ Die Delegation begrüßte die Strategie für 2022–2026, forderte aber eigene Mittel und Mechanismen zur Steuerung der Umsetzung. UNICEF und EU hoben außerdem die Rolle der Zivilgesellschaft und ihre Arbeit zur stärkeren Beteiligung von Organisationen an der Reform der Kinderbetreuung hervor.
Kinder mit Behinderungen blieben überrepräsentiert
Im Juli 2022 hatte UNICEF berichtet, dass Kinder mit Behinderungen mehr als 70 Prozent der Kinder in stationären Betreuungseinrichtungen ausmachten. Die Organisation äußerte Sorge über lange Aufenthalte sehr junger Kinder und forderte gemeindenahe Dienste, familienbasierte Alternativen und Maßnahmen gegen Trennungen. Die Pandemie habe die Deinstitutionalisierung verlangsamt.
Familienunterstützung in Kraljevo erweitert
Im April 2023 eröffnete eine neu ausgestattete Entwicklungsberatungsstelle in Kraljevo. Ihr Modell verband Teams aus Gesundheit, Bildung und Sozialarbeit, einschließlich Hausbesuchen und Unterstützung in Vorschuleinrichtungen. Mutter Sandra Pesic schilderte das Verständnis und die praktische Hilfe für ihre Familie. Nach UNICEF-Angaben erreichte das übergreifende Frühförderprogramm 19 Gemeinden.