Ein Minister spricht die Stigmatisierung an

Innen- und Justizminister K Shanmugam sagte bei der Vorstellung des Gesetzes am 28. November 2022, schwule Menschen verdienten „Würde, Respekt, Akzeptanz“. Ein Gesetz könne Menschen auch dann stigmatisieren, wenn es nicht aktiv durchgesetzt werde. Nicht einvernehmliche Handlungen und Straftaten gegen Kinder blieben strafbar. [2]

Organisationen nennen die nächsten Aufgaben

In einer gemeinsamen Erklärung vom 21. August 2022 begrüßten Pink Dot SG, Oogachaga, Sayoni und weitere Organisationen die angekündigte Aufhebung. Sie würdigten Generationen von Aktivisten und Unterstützern, benannten fortbestehende Diskriminierung zu Hause, in Schulen, am Arbeitsplatz, beim Wohnen und im Gesundheitswesen und riefen zu Dialog und gegenseitiger Unterstützung auf.

Die Ehepolitik bleibt davon getrennt

Die Regierung verband die Aufhebung mit einem Verfassungsvorschlag, der die bestehende heterosexuelle Definition der Ehe und darauf beruhende Regelungen gegen Verfassungsklagen schützen sollte. Die Organisationen wandten sich gegen weitere Maßnahmen, die LGBTQ-Menschen als ungleiche Bürger behandeln. Die Strafrechtsreform führte keine Ehe für alle ein. [4][3]