Persönliche Assistenz gehört in die Wiederaufbauplanung
Die Erklärung forderte die ukrainische Regierung, Geldgeber und die Europäische Union auf, den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen und persönlicher Assistenz zu sichern. Mittel sollten das Leben in der Gemeinschaft ermöglichen. Wiederaufbaugelder dürften aussondernde Einrichtungen nicht dauerhaft festigen. Die Forderungen betrafen unter anderem Schulen, Wohnungen, Arbeitsplätze und Verkehr. [2]
Beteiligung braucht praktische Unterstützung
Organisationen von Menschen mit Behinderungen müssten von der Planung bis zur Umsetzung mitwirken, erklärten die Unterzeichnenden. Dafür verlangten sie Mittel und zugängliche Verfahren. Die Erklärung richtete besondere Aufmerksamkeit auf Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf, taubblinde Menschen sowie Personen in Einrichtungen oder psychiatrischen Krankenhäusern. [2]
Partner tauschten praktische Erfahrungen aus
Mehr als 50 Personen einschließlich Unterstützungspersonal nahmen am Apriltreffen teil. Neben internationalen Organisationen kamen Partner aus der Ukraine, Moldau, Polen und Lettland. Das Polnische Behindertenforum wirkte an der Organisation mit. Workshops und Besuche behandelten Barrierefreiheit, Rehabilitation und selbstbestimmtes Leben sowie Erfahrungen aus Polens Beitritt zur Europäischen Union. [1]