Frauen mit Behinderungen führen die Arbeit
Agate und EREO, beide von Frauen mit Behinderungen geführt, empfingen das von Mobility International USA koordinierte Beratungsteam. MIUSA kritisierte, der Regelungsentwurf verkenne selbstbestimmtes Leben und schließe Menschen mit Behinderungen von Führungsrollen aus. Die Organisationen verlangten Änderungen, die deren Wahlmöglichkeiten und Kontrolle über Unterstützung sichern.
Europäische Erfahrungen fließen ein
ENIL-Direktorin Ines Bulić Cojocariu und Referent Kamil Goungor nahmen am Besuch in Jerewan und einer dreitägigen Schulung teil. Ein Online-Workshop am 5. Oktober hatte bereits europäische Assistenzmodelle, persönliche Budgets und die ENIL-Prüfliste zur Bewertung von Assistenzregelungen vorgestellt. [2]
Lokale Zentren schaffen eine Grundlage
Agate in Gjumri und EREO in Wanadsor betrieben seit 2021 Zentren für selbstbestimmtes Leben mit Peer-Beratung, Information und Kompetenztraining. MIUSA berichtete später über die Einschätzung von Agate-Mitarbeitern: Nach der Interessenvertretung zur Verordnung seien drei Empfehlungen vollständig und zwei teilweise übernommen worden. Die Zentren beschäftigen Menschen mit Behinderungen und richten sich nach den Prioritäten ihrer Nutzer. [3][1]