
© Österreichischer Behindertenrat
Rechte müssen im Alltag ankommen
„Viele Rechte bestehen schon lange auf dem Papier. Entscheidend ist aber, dass diese Rechte auch im Alltag ankommen“, sagte Klaus Widl, Präsident des Österreichischen Behindertenrats, laut dessen Veranstaltungsbericht. Er verwies auf anhaltende Barrieren bei Arbeit, Bildung, Wohnen und Gesundheit und forderte die Zusammenarbeit der Organisationen. Nach Angaben des Behindertenrats zählt der Drei-Länder-Verband mehr als 32.000 Mitglieder und knapp 2.000 Ehrenamtliche. [3]
Ehrenamtliche vor Ort ausgezeichnet
„Ohne die Ehrenamtlichen würde es den KOBV in der heutigen Form nicht geben“, sagte Groschan. Er beschrieb ihre Rolle als Ansprechpersonen vor Ort, die Menschen mit Behinderungen unterstützen und deren Anliegen in den Gemeinden vertreten. Elfriede Schira aus Deutsch-Wagram und Hermine Mühlwanger aus Aschbach wurden für ihren langjährigen Einsatz geehrt.
Para-Schwimmer Andreas Onea moderierte die Feier. DanceAbility Austria und das inklusive Ensemble Ohrenklang gestalteten das Programm mit. Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundesministerin Korinna Schumann und Nationalratsabgeordnete Verena Nussbaum übermittelten Grußbotschaften.
Konkrete Unterstützung über das Jubiläum hinaus
Der Beratungsdienst des Verbands informiert Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen über sozialrechtliche Fragen. Mitglieder erhalten Hilfe bei Anträgen und Vertretung vor Ämtern, Behörden und Sozialgerichten. Regionale Beratungsangebote ermöglichen Unterstützung in Wohnortnähe; persönliche Termine müssen vorab vereinbart werden. Das Jubiläum betraf den Verband für Wien, Niederösterreich und Burgenland, der als eigenständiger Landesverband dem österreichweiten KOBV-Dachverband angehört. [5]