Zugängliche Gespräche unter eigener Leitung
Im späteren Bericht der Organisatoren ist von einem öffentlichen Aufruf mit mehr als 130 Teilnehmenden mit Behinderungen und der Auswahl von 20 Moderatoren mit Behinderungen die Rede. Vorbereitungstreffen unterstützten Menschen mit intellektuellen Behinderungen und Autismus. Dolmetschen in brasilianischer Gebärdensprache ermöglichte gehörlosen Menschen die Teilnahme. Die Gespräche folgten zehn Themen des Civil 20. [2]
27 politische Vorschläge
Deisiana Campos Paes beschrieb in einem Interview im November ein Paket mit 27 Vorschlägen. Vanessa Romanelli, die Gesundheitsgespräche moderierte, betonte rechtzeitige Diagnosen, passende Hilfsmittel und gesellschaftliche Teilhabe. Paes forderte außerdem, Menschen mit Behinderungen an der Entwicklung und Bewertung der für sie bestimmten Technologien zu beteiligen. [3]
Empfehlungen an eine Ministerin übergeben
Nach Angaben der Organisatoren übergaben Teilnehmende am 15. November ihr Papier an Macaé Evaristo, Ministerin für Menschenrechte und Staatsbürgerschaft. Mehr als 40 Organisationen unterstützten es. Paes fasste den Ansatz im Interview so zusammen: „Für Inklusion braucht es Beteiligung.“ Die Initiative strebte dauerhaften Zugang zu internationalen Entscheidungen und Mittel für Barrierefreiheit an. [2][3]