Erfahrungen stärken das Engagement vor Ort

Barrantes erinnerte sich an einen Kurs zum selbstbestimmten Leben, den sie 2009 gemeinsam mit Luis Cambronero Fallas in Japan besuchte. Der Austausch mit Aktivistinnen und Aktivisten anderer Länder habe ihre Arbeit gestärkt. Sie schrieb der technischen und finanziellen Zusammenarbeit mit Japan Unterstützung für Morphos Einsatz für das Autonomiegesetz zu, einschließlich Persönlicher Assistenz und Änderungen der Vormundschaft. [1]

Selbstvertretungsorganisationen unterrichten gemeinsam mit Behörden

Der CONAPDIS-Bericht zu den regionalen Schulungen 2023–2025 nennt Morpho, Kadota, ADEINVI und Rivas Quetzal als beteiligte zivilgesellschaftliche Organisationen. Der Kurs verband Onlineeinheiten mit einer Woche in Costa Rica. Seine Materialien erklären Persönliche Assistenz als Unterstützung unter Leitung der Person mit Behinderung, die deren Entscheidungen, Wünsche und Alltagstätigkeiten respektiert.

Erkenntnisse erreichen Peru

Georgina Luz Valentín Rojas, Fachmitarbeiterin im peruanischen Gesundheitsministerium, berichtete über ihre Teilnahme am Kurs 2025. In einem JICA-Interview erklärte sie, selbstbestimmtes Leben in der Praxis zu sehen vermittle Behörden wichtige Erkenntnisse für die Gestaltung von Assistenzleistungen, die Menschen mit Behinderungen Wahl- und Entscheidungsfreiheit geben. [3]