Menschen berichten vom Leben außerhalb von Einrichtungen

EVPIT-Vorstandsmitglied Vjatseslav Zagorski schilderte, wie er nach dem Verlassen einer Einrichtung selbstbestimmt lebte. „Unser Leben muss in unserer Hand liegen“, sagte er. Die estnische Sozialschutzministerin Signe Riisalo sprach über Barrierefreiheit und leicht verständliche Informationen. Weitere Redner diskutierten, welche Unterstützung sie von Familien, Organisationen und anderen Selbstvertretern brauchten. [1]

Stimmen aus der Ukraine und Rumänien

Der 15-jährige ukrainische Selbstvertreter Anton Onyshchuk sagte, er wolle von anderen Teilnehmern lernen und seine Rechte verteidigen. Die rumänische Selbstvertreterin Elisabeta Moldovan beschrieb, wie sie ihre eigenen Erfahrungen mit Einrichtungen für Kampagnen und deren Überwachung nutzte. Weitere Gesprächsrunden behandelten die Frage, wie Familien Entscheidungen und Teilhabe unterstützen können. Diese Erfahrungen flossen in die gemeinsamen Forderungen ein. [1]

Ein Manifest formuliert konkrete Erwartungen

Das am 13. November von Inclusion Europe veröffentlichte Manifest Make it Real! fordert bezahlte Arbeit, inklusive Bildung, zugängliche Gesundheitsversorgung und die Freiheit, selbst zu wählen, wo und mit wem man lebt. Außerdem verlangt es Unterstützung bei Entscheidungen, das Recht, Nein zu sagen, und das Wahlrecht. [3]