
European Commission · Wikimedia Commons · CC BY 3.0
Ein europäisches Netzwerk für praktische Fachkenntnisse
Nach Angaben der Europäischen Blindenunion sollte ein von Fundación ONCE geführtes Konsortium das Zentrum betreiben. Zu den Partnern gehören die Johannes Kepler Universität Linz, Netzwerke für barrierefreien Tourismus und soziale Dienstleister sowie die spanische Normungsorganisation UNE. Die Arbeit umfasst Gebäude, Verkehr, Information, Kommunikationstechnologie und Politik. [3]
Gehörlose verlangen zugängliche Informationen
Die Europäische Union der Gehörlosen begrüßte das Zentrum, verlangte aber Informationen in nationalen Gebärdensprachen und International Sign. Sie forderte enge Zusammenarbeit, Wissenstransfer und gemeinsame Beobachtung der Entwicklung. Ihr Bericht hielt außerdem fest, dass Gleichstellungskommissarin Helena Dalli den weiteren Handlungsbedarf bei der Umsetzung bestehender Barrierefreiheitsgesetze betonte. [2]
Verbände wollen Standards mitgestalten
In ihrem Auftaktbericht beschrieb die Europäische Blindenunion Forderungen nach einer stärkeren Agentur mit Befugnissen bei Standards und deren Überwachung. Teilnehmende sahen auch Möglichkeiten, durch das Ressourcenzentrum die Beteiligung der Zivilgesellschaft an der Normung und fachliche Kompetenzen zu stärken. Sie verbanden seine Möglichkeiten mit politischer Unterstützung, Finanzierung und der Mitwirkung von Menschen mit Behinderungen. [3]