Barrieren belasten auch Familien
Der Ausschuss stellte fest, dass Frankreich innerhalb angemessener Frist keine wirksamen Maßnahmen zu sozialen Diensten, finanzieller Unterstützung, barrierefreien Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln ergriffen hatte. Er beanstandete außerdem den unzureichenden Schutz von Familien, die durch unzugängliche Angebote und fehlende Unterstützung in prekäre Lebensverhältnisse geraten waren. [1]
Organisationen verlangen finanzierte Veränderungen
Unapei, APF France handicap, Unafam und FNATH, die die Beschwerde unterstützt hatten, forderten abgestimmte politische Maßnahmen mit entsprechender Finanzierung. Dazu gehörten verlässliche Daten über ungedeckten Bedarf, zugängliche Informationen und Verkehrsmittel sowie eine Versorgung, die unterschiedliche Behinderungen berücksichtigt. Die Veränderungen sollten Menschen ermöglichen, ihre Lebensführung selbst zu bestimmen. [2]
Regierung antwortet auf parlamentarische Anfrage
Senatorin Patricia Schillinger fragte, wie die Regierung die festgestellten Mängel beheben werde. In ihrer am 15. Februar 2024 veröffentlichten Antwort erklärte das Ministerium, Fortschritte seit 2018 seien unzureichend berücksichtigt worden, und verwies auf Mittel für Barrierefreiheit und geplante Unterstützungsangebote. Damit legte die Regierung ihre Antwort und Zusagen vor; die Behebung sämtlicher Rechtsverletzungen war dadurch nicht nachgewiesen. [3]