Tedros Adhanom Ghebreyesus
Tedros Adhanom Ghebreyesus
Foreign, Commonwealth & Development Office · Wikimedia Commons · Zuschnitt: Stemoc / Sikander · CC BY 2.0

Kosten und fehlende Dienste begrenzen den Zugang

Die Organisationen berichteten über große Unterschiede zwischen den untersuchten Ländern. In ärmeren Verhältnissen lag der Zugang teilweise bei nur drei Prozent des Bedarfs. Rund zwei Drittel der Nutzer mit Hilfsmitteln gaben an, selbst dafür bezahlt zu haben. „Assistive Technologie verändert das Leben“, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus und forderte Regierungen auf, dem Zugang Vorrang zu geben. [1]

Zehn Empfehlungen für Regierungen und Anbieter

Der Bericht formulierte zehn Empfehlungen für Politik, Dienstleister, Geldgeber und Industrie sowie für Nutzer und Familien. Sie betreffen bezahlbare, wirksame Produkte, bessere Dienste und Personalkapazitäten, Nutzerbeteiligung, bessere Daten sowie die Berücksichtigung in humanitärer Hilfe. Der Zugang wurde mit Behindertenrechten und dem Ziel einer allgemeinen Gesundheitsversorgung verbunden. [1][2]

Ergebnisse fließen in internationale Diskussionen ein

Am 13. Juni 2022 veranstalteten Global Disability Innovation Hub, WHO, UNICEF und ATscale eine Online-Veranstaltung im Umfeld der Vertragsstaatenkonferenz zur Behindertenrechtskonvention. Sie behandelte die Empfehlungen und Ungleichheiten zulasten einkommensärmerer Länder. Aufzeichnungen wurden mit International Sign sowie mit französischer, spanischer und arabischer Verdolmetschung bereitgestellt.