Unterstützung lässt Raum für Fehler
Éva Molnár beschrieb, dass sie sich seit dem Ende ihrer Vormundschaft freier und fähiger fühlte. „Eine gute Unterstützungsperson lässt Menschen Fehler machen“, sagte sie. László Bercse betonte, dass Unterstützung Raum für eigenständige Entscheidungen lassen müsse. Zsolt Cziráki erklärte, warum Informationen verständlich sein müssen, bevor Menschen eine Wahl treffen können. [1]
Österreichische Selbstvertreter teilen ihre Erfahrungen
Oswald Föllerer und Andreas Zehetner sprachen über Selbstvertretung und den österreichischen Erwachsenenschutz. Dem Austausch war ein weiteres Treffen vorausgegangen, über das im April berichtet wurde: Bercse und Föllerer nahmen dabei als Gäste an einer Sitzung des Beirats der Lebenshilfe Österreich teil. Bercse hatte die Situation in Ungarn und die Arbeit der Europäischen Plattform der Selbstvertreter vorgestellt. [1][2]
Die Forderungen erreichen die UN-Prüfung
Eine auf den 25. Juli 2023 datierte Eingabe von Selbstvertretern von ÉFOÉSZ forderte, die Vormundschaft in Ungarn zu beenden und unterstützte Entscheidungsfindung auszubauen. Sie verlangte die freie Wahl unterstützender Personen, Schulungen für Fachkräfte und die Beteiligung von Menschen mit eigener Erfahrung. Der Text brachte diese Anliegen in das Prüfverfahren des UN-Behindertenrechtsausschusses ein.