
© Mental Health Commission / Decision Support Service · CC BY 4.0
Wille und Wünsche der Person zählen
Der Dienst erklärte, bei Erwachsenen sei grundsätzlich von Entscheidungsfähigkeit auszugehen. Wo möglich, sollten sie bei eigenen Entscheidungen unterstützt werden. Direktorin Áine Flynn beschrieb Regelungen mit unterschiedlichen Verantwortlichkeiten entsprechend den Umständen und anstehenden Entscheidungen. Der Rahmen enthielt außerdem Instrumente zur Vorsorge, darunter Patientenverfügungen und dauerhafte Vorsorgevollmachten. [1]
Reform mit einer Übergangsphase
Die Regierung verknüpfte die Aufnahme der Arbeit mit den Gesetzen zur unterstützten Entscheidungsfindung. Die Unterlagen zum Start sahen vor, Erwachsene innerhalb von drei Jahren nach einer Überprüfung aus dem bisherigen Vormundschaftssystem zu entlassen. [2][1]
Selbstvertretung sieht eine Informationslücke
In seiner Stellungnahme zum Budget 2024 berichtete Inclusion Ireland, dass viele Teilnehmende seiner Befragung nicht wussten, welche Aufgaben der neue Dienst hat. Die Organisation forderte ausreichende Mittel zur Bearbeitung von Anfragen und für Informationen, die für Menschen mit intellektuellen Behinderungen zugänglich sind.