Eine Aktivistin unter den Beschwerdeführenden
Die Kenya National Commission on Human Rights, die Aktivistin für psychische Gesundheit Charity Muturi und die Kenya Psychiatric Association hatten die Beschwerde eingebracht. In ihrer Reaktion am folgenden Tag würdigte die psychiatrische Fachgesellschaft den langjährigen Einsatz von Einzelpersonen und Organisationen. Sie begrüßte die Entscheidung als Fortschritt auf dem Weg zu einer gerechten Versorgung im Bereich psychischer Gesundheit. [1]
NCD Alliance würdigt Charity Muturi
Im Februar 2025 beschrieb NCD Alliance Muturis Beitrag zum Verfahren und zur Beteiligung von Menschen mit eigener Erfahrung an politischen Entscheidungen. Catherine Karakezi, Geschäftsführerin von NCD Alliance Kenya, begrüßte das Urteil und verlangte einen würdevollen und mitfühlenden Umgang mit Menschen, die einen Suizidversuch überlebt haben. Die Organisation erinnerte an die verstorbene Muturi.
Organisationen fordern zugängliche Unterstützung
NCD Alliance forderte außerdem, Angebote für psychische Gesundheit in die medizinische Grundversorgung einzubinden und zugänglich sowie bezahlbar zu machen. Das Urteil betraf die Strafbestimmung; die weiteren Forderungen der Kampagne galten der verfügbaren Unterstützung bei der Hilfesuche. Damit verband sie den Zugang zu Versorgung mit dem Kampf gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung. [1]