Wahlbedienstete bearbeiten praktische Barrieren

Der stellvertretende Wahlbeauftragte George K. Dorbor, der selbst eine Behinderung hat, verlangte eine konsequente Anwendung der Vorgaben. Die Workshops behandelten Personalgewinnung, Wählerregistrierung, Stimmabgabe und Beschwerden. Die Teilnehmenden erarbeiteten Empfehlungen für einen Umsetzungsplan, der noch vom Leitungsgremium der Kommission geprüft und genehmigt werden musste. [1]

Behindertenorganisationen bringen regionale Erfahrungen ein

Bei einer Konferenz in Dakar im Mai 2026 warnte Andrew Kudakwashe Dube, Leiter der Africa Disability Alliance, Wahlen könnten nicht glaubwürdig sein, wenn zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nicht teilnehmen könnten. Der liberianische Wahlbeamte Ignatius B. Wisseh forderte bessere Daten zu Behinderung und mehr politische Bildung. An der Konferenz nahmen neben Wahlverwaltungen auch Organisationen von Menschen mit Behinderungen teil. [2]

Gesetze und Verwaltungsregeln werden überprüft

Bei einer gesonderten Überprüfung im September 2026 untersuchten Mitglieder der Wahlkommission, Zivilgesellschaft und UN-Partner Gesetze und Vorschriften. Kommissionsmitglied Josephine Kou Gaye betonte die Bedeutung von Inklusion für die Arbeit der Behörde. Die UN-Women-Vertreterin Yemi Falayajo erklärte, die Analyse biete nationalen Institutionen Handlungsmöglichkeiten zur Prüfung, ohne ihnen Entscheidungen vorzugeben. [3]