Kommunikation ermöglicht Wahlbeteiligung
Geplant waren unter anderem Anrufsysteme mit Gebärdensprache und Braille-Drucker. UNDP verband diese Maßnahmen mit der Beteiligung als Wählende und Wahlpersonal. Der amtierende Landesvertreter Christopher Laker betonte, bislang ausgeschlossene Gruppen an Entscheidungen zu beteiligen und Hilfsmittel für zugängliche Wahlinformationen und Abläufe bereitzustellen.
Ein Programm setzt Beteiligungsziele
Die Arbeit gehörte zum Wahlunterstützungsprojekt PEPOL, umgesetzt von UNDP und der UN-Mission in Libyen. Das Länderprogramm 2023–2025 enthielt einen Indikator für Menschen mit Behinderungen, deren Fähigkeiten zur Teilnahme an nationalen und lokalen Wahlen gestärkt werden sollten. Als Programmziel waren 50 Personen bis 2025 vorgesehen. [2]
Spätere Erklärung berichtet über Gebärdensprache
In seiner Erklärung zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen 2024 nannte UNDP-Leiter Achim Steiner Gebärdensprachsysteme in Libyen als Hilfe für Menschen mit Hörbehinderungen bei der Wahlteilnahme. Er verband barrierefreies Wählen mit einer breiteren Vertretung bei öffentlichen Entscheidungen.