Wahlmöglichkeit für bestehende Partnerschaften

Paare in eingetragenen Partnerschaften konnten ihren Status behalten oder die Partnerschaft mit oder ohne Zeremonie in eine Ehe umwandeln. Neue eingetragene Partnerschaften können in Liechtenstein seit der Reform nicht mehr begründet werden. Sie regelt auch die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehen, die im Ausland geschlossen wurden. [2][1]

Queere Stimmen in der öffentlichen Debatte

Der Bericht der Regierung gab die Darstellung der öffentlichen Diskussion aus der parlamentarischen Motion wieder. Er hob die erste liPride im Juni 2022 in Schaan mit einer Diskussionsrunde unter Regierungsbeteiligung und die Öffentlichkeitsarbeit des LGBTIQA+-Vereins FLay hervor. Die Motion verband den Zugang zur Ehe auch mit gegenseitiger finanzieller Absicherung und der gesellschaftlichen Anerkennung einer Paarbeziehung. [3]

Vom parlamentarischen Vorstoß zur Umsetzung

Der Landtag überwies die Motion zur Eheöffnung im November 2022 an die Regierung. Die Vorlage konzentrierte sich zunächst auf Ehe- und Partnerschaftsgesetz sowie damit verbundene Regeln zum Personenstand. Umwandlungsverfahren und Registerregelungen machten daraus anschließend konkrete Möglichkeiten für Paare. [3][1]