Organisationen hielten den Druck auf die Verantwortlichen aufrecht

Der Disability Rights Fund unterstützt die Gesetzeskampagne von FEDOMA nach eigenen Angaben seit 2014. Der Dachverband nutzte internationale Behindertengipfel, um Zusagen der Regierung zu erreichen, und erarbeitete später einen Schattenbericht über die Fortschritte. Gemeinsam mit der Albinismus-Vereinigung brachte er die Forderungen an Abgeordnete, die Regierung und unabhängige Stellen heran. Das Parlament verabschiedete die Vorlage im Dezember 2023.

Gemeinden sollten ihre Leistungen verändern

Im August 2024 forderte MACODA-Generaldirektor George Chiusiwa die Gemeinden auf, ihre Pflichten aus dem neuen Gesetz zu kennen. Bei einer Informationsveranstaltung in Nkhata Bay verlangte er barrierefreie Infrastruktur und Mittel für die Anpassung öffentlicher Gebäude. Das Ministerium organisierte das Treffen mit UNDP und der Menschenrechtskommission Malawis. [3]

Selbstvertretung vor Ort blieb zentral

McDwelings Nkhoma, Vorsitzender des Behindertenforums von Nkhata Bay, begrüßte die im Gesetz verankerte Stärkung von Menschen mit Behinderungen und die damit verbundenen Chancen für bessere soziale und wirtschaftliche Bedingungen. Das Treffen verband die nationale Reform mit den konkreten Aufgaben der Gemeinden. Dazu gehört, Einwohnern mit Behinderungen den Zugang zu öffentlichen Leistungen zu ermöglichen. [3]