Assistenz soll den eigenen Entscheidungen folgen
Mulette erklärte, MFOPD habe das bisherige Angebot kritisiert, weil es zu wenig Wahlmöglichkeiten und Selbstbestimmung geboten habe. Der Verband habe den Unterschied zwischen Betreuung und einer Assistenz erläutert, die von der unterstützten Person selbst gesteuert wird. Durch seine Beteiligung kamen die Anliegen behinderter Menschen in die Gespräche mit Anbietern und Behörden. [1]
Untersuchung zu Malta und Gozo
MFOPD führte außerdem eine Untersuchung durch, finanziert über das Förderprogramm für Freiwilligenorganisationen von 2023. Sie betrachtete bestehende Assistenzangebote in Malta und Gozo und Möglichkeiten, selbstbestimmtes Leben besser zu unterstützen. Untersucht werden sollte, ob die Unterstützung den Bedürfnissen der Menschen entspricht und wie sie weiterentwickelt werden kann. [2]
Öffentliche Konsultation folgte im Oktober
Aġenzija Sapport eröffnete anschließend im Oktober 2023 eine öffentliche Konsultation. Ihr Reformkonzept beschreibt individuelle Unterstützungspläne und mehr Kontrolle über Assistenz; Nutzer, MFOPD, ENIL und öffentliche Stellen wirken mit. Das Konzept sieht einen schrittweisen Übergang zu persönlichen Budgets vor.