Chikunga fordert Beteiligung

Ministerin Sindisiwe Chikunga sprach am Eröffnungstag. „Bei der Inklusion von Menschen mit Behinderungen gibt es keine gangbaren Abkürzungen“, sagte sie laut SABC. Sie verlangte, Menschen mit Behinderungen und ihre Vertretungsorganisationen in sämtliche Entscheidungsphasen einzubeziehen. Dabei verband sie Mitsprache mit wirtschaftlichen Chancen und Schutz vor Gewalt.

Vertretung und Finanzierung gefordert

Die D20-Empfehlungen verlangten eine offizielle Beteiligungsgruppe für Behindertenfragen und eine G20-Arbeitsgruppe. Mindestens 15 Prozent der Entwicklungs-, Innovations- und Klimafinanzierung sollten in inklusive Programme fließen. Diese Forderungen richteten sich an Regierungen und umfassten auch barrierefreie Dienstleistungen sowie die Beteiligung an der Kontrolle ihrer Umsetzung. [2]

Organisationen führen die Arbeit weiter

Die Veranstalter hatten während Südafrikas G20-Präsidentschaft 2025 Behindertenorganisationen mobilisiert und an die frühere D20-Arbeit in Brasilien angeknüpft. Am zweiten Konferenztag übergab Alex Msitshana die Initiative an die US-amerikanische Behindertenrechtsaktivistin Marcie Roth. Die Podiumsgespräche verbanden internationale Zusammenarbeit mit den Alltagserfahrungen von Menschen mit Behinderungen. [1][4]