Betroffene Frauen sollen Angebote mitgestalten

Die Vorschläge verlangten die direkte Beteiligung von Behindertenorganisationen an der Gestaltung und Überwachung politischer Maßnahmen. Sie benannten räumliche, kommunikative und informationelle Barrieren beim Gewaltschutz. Weitere Schwerpunkte waren Schulungen für Fachkräfte in Gesundheitswesen, Justiz und Sozialdiensten sowie bessere Daten über die Erfahrungen behinderter Frauen. [1]

Untersuchung zeigt konkrete Barrieren

Eine separate Studie untersuchte acht Beratungs- und Schutzeinrichtungen an sechs tunesischen Orten. Die Hälfte hatte Eingangstreppen ohne Rampe, nur eine von acht verfügte über barrierefreie Toiletten. Untersucht wurden auch Einrichtungen von Verbänden wie TAMSS, BEITY und der Tunesischen Vereinigung demokratischer Frauen. [2]

Verbände wollen besseren Zugang im Alltag

Eine UNFPA-Information zum Jahresbeginn 2025 griff die Untersuchung auf und forderte engere Partnerschaften mit Organisationen behinderter Frauen. Sie verlangte außerdem zugängliche Aufklärungskampagnen und eine bessere Datenerhebung. Die Ergebnisse bezogen sich auf die acht untersuchten Einrichtungen und benannten konkrete Aufgaben für bauliche Anpassungen und bessere Hilfen für gewaltbetroffene Frauen.