Unterstützung über das Gebäude hinaus

UNDP-Vertreterin Louisa Vinton sagte, „die Bedürfnisse von Millionen Erdbebenüberlebenden bleiben akut“. Geschulte Sozialarbeiter betreuten die Zentren. Angehörige, die Menschen mit Behinderungen versorgen, konnten Beratung und Entlastung erhalten. Barrierefreie Außenbereiche und mobile Dienste erweiterten die Arbeit im Gemeinwesen. An Schulungen nahmen 64 Frauen und 48 Männer aus sozialen Diensten teil.

Hilfsmittel vor Ort reparieren

Ein separates UNDP-Wiederaufbauprojekt von Oktober 2023 bis Juni 2025 umfasste partizipative Bedarfserhebungen in provisorischen Siedlungen. Sein Abschlussbericht nennt eine modernisierte Rollstuhlreparaturstation in Malatya und neue Reparaturwerkstätten in Adıyaman, Hatay und Kahramanmaraş, die mit den Gemeinden eingerichtet wurden.

AYDER verbindet Prothesenversorgung mit dem Alltag

Im Mai 2025 beschrieb UNDP ein Pilotprojekt mit dem Verein für alternatives Leben AYDER. Einzelgespräche verbanden die Beurteilung des Prothesenbedarfs mit sozialen und beruflichen Zielen der Überlebenden. Die Initiative kombinierte Begutachtung, Rehabilitation und Unterstützung der Teilhabe. Ein achtköpfiges Fachteam arbeitete dafür in Adana und Hatay.