Lezama benennt ungleiche Chancen
Der Leiter der Behindertenpolitik, Federico Lezama, sagte: „Die Daten zeigen für Uruguay inakzeptable Ungleichheiten.“ Das Ministerium verband diese mit Bildung, Beschäftigung und Einkommen. Angekündigt wurden 300 Fachkräfte zur Unterstützung von Bildung und Selbstständigkeit, ein Plan für barrierefreies Wohnen, assistive Technologien und unterstützte Beschäftigung. Es handelte sich um Zusagen im Rahmen des Plans, nicht um bereits vollständig eingerichtete Angebote. [1]
Selbstbestimmtes Leben gehört zu zehn Handlungsfeldern
Der veröffentlichte Rahmen legte zehn Bereiche fest, darunter selbstbestimmtes Leben, Barrierefreiheit, Justiz und Bildung. Er verfolgte einen menschenrechtlichen Ansatz und berücksichtigte Ungleichheiten, die Frauen und andere Gruppen betreffen. Vorgesehen waren Ziele, Indikatoren und eine laufende Überprüfung, damit öffentliche Einrichtungen ihre Zusagen umsetzen. [2]
Vorschläge konnten online eingereicht werden
Die Plattform für Bürgerbeteiligung nahm bis zum 30. Mai 2026 Kommentare und Vorschläge entgegen. Dazu gehörten unterstütztes Wohnen für Menschen mit Down-Syndrom und der Zugang zu Bildung in Gebärdensprache. Gemeinsam mit Treffen in den Departamentos bot die Plattform Einwohnern und Organisationen die Möglichkeit, den Plan mitzugestalten. Die eingereichten Vorschläge waren Beiträge zum Verfahren und keine bereits beschlossenen Regierungsmaßnahmen. [3]