Menschen mit Behinderungen beschreiben die Lücken
Die Untersuchung beruhte auf 60 Interviews, darunter 30 mit Menschen mit Behinderungen, die im August 2023 in Montevideo und Salto geführt wurden. HRW-Behindertenrechtsexperte Carlos Ríos Espinosa forderte, alle Menschen mit Unterstützungsbedarf einzubeziehen und Organisationen behinderter Menschen an Verbesserungen zu beteiligen. [1]
Assistenzzeiten beeinflussen den Zugang zur Arbeit
Der Bericht schilderte die Erfahrungen der 56-jährigen Rechtsanwältin Adriana Paciel. Sie erhielt in einem kleineren Programm zur Teilunterstützung 20 Assistenzstunden monatlich. Sie berichtete HRW, dass die verfügbaren Zeiten ihrer Assistenzkraft nicht zu ihrem Arbeitstag passten und ihre Entscheidung darüber einschränkten, wann sie das Haus verlassen konnte. [2]
Das offizielle Programm verbindet Assistenz mit Autonomie
Die Programmbeschreibung des Sozialentwicklungsministeriums für 2024 sah im Hauptprogramm 80 Stunden persönliche Assistenz monatlich vor. Die Zeiten sollten den Wünschen und Bedürfnissen der Nutzer folgen, mit Autonomie als Ziel. Die HRW-Ergebnisse warfen Fragen nach dem Zugang zu dieser Unterstützung und ihrer Vereinbarkeit mit dem Alltag auf. [3][2]