Eine Organisation gestaltet mit

NDSS-Präsidentin und Geschäftsführerin Kandi Pickard sprach von „einem großen Schritt nach vorn für die Inklusion“. Die Puppe trug Unterschenkel-Fuß-Orthesen, deren Vorbilder NDSS bereitgestellt hatte. Halskette und Kleidung enthielten Symbole der Down-Syndrom-Community. Damit wurde die Darstellung von Behinderung Teil einer weit verbreiteten Spielzeugreihe. [1]

Schwarze Selbstvertreter prüfen ein weiteres Modell

Am 23. Juli 2024 kündigte Mattel eine schwarze Barbie mit Down-Syndrom an. NDSS organisierte eine Fokusgruppe schwarzer Menschen mit Down-Syndrom, darunter eine junge Frau. Sie prüften Körperform, Haare, Kleidung und Brille. Ihre Beteiligung ging damit über die Zustimmung zu einem fertigen Produkt hinaus. [2]

Auch Blindheit wird im Spiel sichtbar

Im selben Monat stellte Mattel eine blinde Barbie vor, die mit der American Foundation for the Blind entwickelt wurde. Deren Beratungsteam wirkte an Merkmalen wie dem weißen Langstock und ertastbarem Zubehör mit. Die Organisation beschreibt auch Arbeiten an der Armbewegung zur Stocknutzung und an barrierefreien Werbematerialien. Sichtbarkeit wurde so mit konkreten Gestaltungsfragen verbunden.