Bildung über das Klassenzimmer hinaus
Die Auswahl umfasste Unterstützung von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter, darunter die Ausbildung von Lehrkräften, Übergänge zwischen Bildungsabschnitten und digitale Werkzeuge. Zero Project bewertete Innovation, Wirkung und die Möglichkeit, eine Lösung andernorts auszuweiten. Die ausgewählten Organisationen erhielten Platz im Jahresbericht und Gelegenheit, ihre Arbeit international vorzustellen. So konnten Fachleute Ansätze kennenlernen, die außerhalb ihres eigenen Bildungssystems entwickelt wurden. [1]
Unterstützung für Kinder auf der Flucht vor dem Krieg
Zu den Ausgezeichneten gehörte der Europäische Verband der Dienstleistungsanbieter für Menschen mit Behinderungen (EASPD). Gemeinsam mit dem Genfer Regionalbüro des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) und sechs nationalen Partnern unterstützte er ukrainische Familien, deren kleine Kinder Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen hatten. Die Partner arbeiteten in Moldau, Polen, Bulgarien, der Slowakei und Rumänien. Neben der Soforthilfe sollte das Projekt nationale Frühförderangebote stärken. Ivana Davidovska, Projektleiterin des EASPD, erklärte: „Wir fühlen uns geehrt, dass Zero Project unsere Arbeit anerkannt hat.“ Sie hob sowohl unmittelbare Hilfe als auch längerfristige Veränderungen der Angebote hervor.
Internationales Treffen in Wien
Die ausgezeichneten Projekte standen anschließend bei der Zero Project Conference vom 21. bis 23. Februar 2024 im Büro der Vereinten Nationen in Wien im Mittelpunkt. Nach Angaben der Veranstalter nahmen mehr als 1.000 Menschen aus 100 Ländern teil. Die Veranstaltungen wurden kostenlos übertragen; danach standen Aufzeichnungen zur Verfügung. Damit konnten auch Menschen die Diskussion verfolgen, die nicht nach Österreich reisen konnten. [1]