Karen beschreibt die Folgen des Wartens
In einem im Juli veröffentlichten Erfahrungsbericht sagte die junge Frau Karen, sie warte seit 14 Jahren auf ein persönliches Budget. Sie wolle aus dem Elternhaus ausziehen, brauche dafür aber Unterstützung. „Mein Leben steht wirklich still“, sagte sie und beschrieb ihre anhaltende Abhängigkeit von Angehörigen und Freunden. [2]
Personalgewinnung und Finanzierung gehören zusammen
GRIP erklärte, Persönliche Assistenz sei in der Bevölkerung und bei möglichen Beschäftigten weiterhin wenig bekannt. Die Stellungnahme vom November rief Sozialministerin Caroline Gennez auf, 13 Empfehlungen eines Manifests vom Dezember 2021 aufzugreifen. Dazu gehörten bessere Informationen, ausreichende Finanzierung sowie Hilfe bei der Personalgewinnung und Ausbildung, damit aus einem Budget nutzbare Unterstützung wird.
Amtliche Zahlen zeigen die Budgets jüngerer Menschen
Die flämische Behörde VAPH berichtete später, Ende 2024 hätten 2.450 Kinder und junge Erwachsene ein Budget für Persönliche Assistenz besessen; im Jahresverlauf seien 244 neu bewilligt worden. Diese PAB-Budgets unterstützen jüngere Empfänger. Karens Bericht betraf die gesonderten persönlichen Budgets für Erwachsene und damit einen anderen Teil der Debatte über den Zugang. [3]