Verbände gestalteten die Regeln mit

UNAFAM arbeitete mit Autisme France, HyperSupers TDAH France und Unapei sowie den zuständigen öffentlichen Stellen für Sozialpolitik und die Feststellung von Behinderungen zusammen. Vizepräsidentin Roselyne Touroude berichtete, Vorschläge seien in drei départementalen Behindertenstellen erprobt worden, bevor sie in das Dekret eingingen. Der Verband bezeichnete die Änderung als Ergebnis beharrlicher gemeinsamer Interessenvertretung.

Leichterer Zugang zu personeller Unterstützung

Die als PCH bekannte Leistung hilft, behinderungsbedingte Kosten zu decken. Der Teil für personelle Unterstützung kann die Beschäftigung einer Assistenzperson, einen häuslichen Unterstützungsdienst oder eine Entschädigung für pflegende Angehörige finanzieren. Nach Angaben von UNAFAM hatten die bisherigen Bewertungskriterien viele Menschen mit psychischen Behinderungen ausgeschlossen. Die Reform änderte diese Kriterien und erkannte zusätzliche Unterstützungsbedürfnisse an.

Schulungen nach der Rechtsänderung

Am 19. Januar 2023 besuchten rund 120 Fachkräfte und ehrenamtlich Tätige aus Verbänden einen PCH-Informationstag in Rennes. Touroude leitete die Veranstaltung über die neuen Regeln und die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit psychischen Behinderungen. Damit erreichten Informationen über den erweiterten Anspruch jene Sozialarbeiter und Organisationen, die Menschen bei ihren Anträgen unterstützen. [3]