Gemeinsame Forderungen
Die Organisationen erarbeiteten 78 Empfehlungen zu Justiz und Teilhabe, Gesundheit, Bildung, Arbeit und sozialer Absicherung, Frauen und Kindern sowie zum Zugang zu Informationen und Infrastruktur. Phanita Maiphone, Präsidentin des laotischen Gehörlosenverbands, erklärte, der Prozess habe Fähigkeiten in Recherche, Zusammenarbeit und Interessenvertretung gestärkt und das Verständnis zwischen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen verbessert. [1]
Erfahrungen sammeln und im Radio vermitteln
In einem Beitrag vom 3. Dezember 2021 beschrieb UNDP-Vertreterin Ricarda Rieger Schulungen zur Erhebung von Daten über Behinderungen, die gemeinsam mit Partnerorganisationen unterstützt wurden. Sie verwies auch auf eine nationale Radiosendung mit Vertretern gehörloser, blinder und autistischer Menschen. Ihre eigenen Erfahrungen sollten in öffentliche Diskussionen und politische Entscheidungen einfließen. [2]
Ein späterer nationaler Aktionsplan
Am 23. Februar 2026 stellte die Regierung einen nationalen Aktionsplan für 2026–2030 zur Umsetzung der Empfehlungen des UN-Ausschusses vor. UNDP berichtete über sieben Konsultationen zwischen 2023 und 2025 und die Beteiligung von Behindertenorganisationen. Der Plan legte Schwerpunkte in Bildung, Gesundheit, Justiz, Verkehr und sozialer Absicherung fest. [3]