Organisationen gestalten nationale Prioritäten mit

Nach Angaben des UN-Entwicklungsprogramms UNDP leitete eine Fachgruppe aus Behindertenorganisationen, zivilgesellschaftlichen Gruppen und Interessenvertretern die Erarbeitung. An der Validierung im April 2025 nahmen 139 Personen aus 41 Institutionen und Organisationen teil. Der Fünfjahresplan umfasste Gesundheit, Bildung, Justiz, Beschäftigung, Katastrophenmanagement und Klimaresilienz. Er verband gezielte Maßnahmen mit Änderungen der allgemeinen Politik. [2]

Lokale Gruppen liefern Grundlagen

An der vorangegangenen Landesanalyse beteiligten sich die Maldives Deaf Association, die Blind and Visually Impaired Society of Maldives, die Maldives Association of Persons with Disabilities und weitere Gruppen. Eine sechstägige Schulung brachte 2024 Dienstleister, Behördenvertreter und Interessenvertreter zusammen, um die Untersuchung vorzubereiten und über die Umsetzung von Behindertenrechten zu beraten. [3]

Beteiligung soll in der Umsetzung weitergehen

UNDP-Vertreter Adnan Cheema forderte, Behindertenorganisationen an Planung, Umsetzung und Kontrolle zu beteiligen. Die Organisation nannte Koordination, einheitliche Daten und bessere Weitervermittlungswege als Prioritäten. Zur Umsetzung gehörten außerdem inklusive Haushaltsplanung und die Beteiligung auf allen Inseln. Damit wurde der örtliche Zugang zu Dienstleistungen zu einem zentralen Bestandteil des Plans. [2]