Behandlung nach der Entlassung aus dem Krankenhaus

Rehabilitationsfachfrau Hélène Nigay erklärte, die Angebote konzentrierten sich weiterhin auf große Städte. Nach der Heimkehr der Patienten erschwere das die Nachbehandlung. Kalte Zelte, beschädigte Mobilitätshilfen und abgelegene Straßen machten die Versorgung zusätzlich schwierig. Projektleiter Hicham Habibou beschrieb die logistische Arbeit, um Personal, Ausrüstung und Besuche mit den Gemeinden abzustimmen. [1]

Die ersten mobilen Einsätze

Der erste mobile Einsatz fand nach Schulungen der Partnerteams vom 29. bis 31. Dezember 2023 in Sidi Bedhaj und Amizmiz statt. Bis zum Bericht im März seien sechs weitere Einsätze organisiert und mehr als 210 Menschen erreicht worden, teilte HI mit. In den Teams arbeiteten Fachkräfte für körperliche Rehabilitation, psychologische Unterstützung und gemeindenahe Rehabilitation zusammen. [1]

Unterkunft und Mobilität zusammen denken

„Wir rechnen mit einem erheblichen Rehabilitationsbedarf“, sagte HI-Landesleiterin Céline Abric im September 2023. Sie schilderte auch, wie schwierig es war, Siedlungen im Gebirge zu erreichen. Ein Bericht zwei Tage später beschrieb die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern zur Bereitstellung von Zelten, Planen, Krücken, Gehgestellen und Rollstühlen. Die Hilfe verband Notunterkünfte mit der Möglichkeit, sich fortzubewegen und Versorgung zu erreichen. [2][3]