Befragte fürchteten den Verlust alltäglicher Unterstützung
Nach Angaben von DPA bewerteten 80 Prozent der Befragten ihre Sorge mit mindestens sieben von zehn Punkten. Sie beschrieben Befürchtungen hinsichtlich Selbstständigkeit, sozialen Kontakten, Hilfsmittelreparaturen und Entlastung pflegender Angehöriger. Die Antworten kamen von DPA-Mitgliedern, Menschen mit Behinderungen und Familien, die selbst über ihre Teilnahme entschieden. So erhielt die Organisation unmittelbare Rückmeldungen zur Wirkung der Ankündigung. [1]
Die Ministerin verteidigte die Änderungen
Behindertenministerin Penny Simmonds erklärte am 20. März, die Finanzierung sei nicht gekürzt worden; Beschränkungen der Mittelverwendung seien wiederhergestellt worden. Hilfsmittel sollten Menschen mit dem größten Bedarf vorrangig erhalten. Simmonds räumte zugleich ein, dass die Konsultation nicht breit genug gewesen sei, und versicherte, notwendige Leistungen würden fortgeführt. [2]
Regeln zur Mittelverwendung im April 2026 aufgehoben
Am 1. April 2026 teilten die Disability Support Services mit, dass die Vorgaben zur Mittelverwendung einschließlich der Beschränkungen vom März 2024 für Carer Support, Individualised Funding, Enhanced Individualised Funding und verwaltete persönliche Budgets von Enabling Good Lives aufgehoben worden seien. Bereits zugewiesene Budgets blieben unverändert. Die Ankündigung erweiterte die Möglichkeiten, diese Mittel einzusetzen.