Örtliche Organisation beteiligt sich an Verfassungsklage
Nach Angaben der Regierung war die Klage im Januar 2021 eingereicht und im Juni 2022 verhandelt worden. SKNAFE wurde von Tynetta McKoy gegründet. Das Urteil verlangte, einvernehmliche Handlungen zwischen Erwachsenen im privaten Bereich vom Anwendungsbereich der Paragrafen 56 und 57 des Gesetzes über Straftaten gegen die Person auszunehmen. [1][2]
Privatsphäre und freie Meinungsäußerung tragen die Entscheidung
Die Fallzusammenfassung des Human Dignity Trust erläutert, dass sich das Gericht auf den verfassungsrechtlichen Schutz der Privatsphäre und der freien Meinungsäußerung stützte. Die gesonderten Argumente zur Freiheit und zur Diskriminierung aufgrund des Geschlechts akzeptierte es nicht. Die Entscheidung änderte somit die Anwendung der Bestimmungen, ohne sämtliche darin enthaltenen Straftatbestände aufzuheben.
Aktivisten wollen Veränderungen über das Gericht hinaus
Ivan Cruickshank, Geschäftsführer der Caribbean Vulnerable Communities Coalition, erklärte, das Urteil könne den Einsatz gegen Stigmatisierung in der gesamten Region stärken. ECADE-Leitung Kenita Placide betonte die weitere Arbeit an Einstellungen und am gleichberechtigten Zugang zu Dienstleistungen: „Die Verfassung soll alle Menschen schützen“. Die Beseitigung strafrechtlicher Sanktionen sei ein Teil dieser Arbeit.