Hilfe muss Kinder mit Behinderungen erreichen

Ćerimović verwies auf Hürden beim Zugang zu Bildung, Hilfsmitteln und psychosozialer Unterstützung. Einige Bildungsangebote und kinderfreundliche Räume hätten Kinder mit intellektuellen und Entwicklungsbehinderungen ausgeschlossen, berichtete sie. Sie verlangte Hilfs- und Wiederaufbaupläne, die die Bedürfnisse von Kindern und Erwachsenen mit Behinderungen von Beginn an berücksichtigen. [1]

Rehabilitationsteams fehlen Hilfsmittel

Humanity & Inclusion hatte am 10. Februar akute Engpässe gemeldet. Ein Rehabilitationsleiter in Idlib, unter dem Pseudonym Sami vorgestellt, schätzte, dass seit dem Erdbeben 60 Prozent seiner Patienten wichtige Mobilitätshilfen fehlten. Ohne Rollstühle, Krücken oder Gehgestelle waren sie darauf angewiesen, von anderen Menschen getragen zu werden.

Familien verwenden Unterstützung nach ihrem Bedarf

Ein im Juni veröffentlichter UNICEF-Bericht untersuchte Soforthilfen, die Familien mit Kindern mit Behinderungen in Aleppo im März erhalten hatten. Hausreparaturen und Miete machten 24 Prozent der Ausgaben aus, Gesundheit 22 Prozent und Lebensmittel 21 Prozent. Die Ergebnisse sprachen für Unterstützung, über deren Verwendung Familien nach ihren eigenen Prioritäten entscheiden können.