Persönliche Unterstützung und Beteiligung
Die im April 2024 von der Bundesbehörde CMS vorgestellte Regel sah eine stärkere Aufsicht über individuelle Unterstützungspläne, Berichte über Wartelisten und ein Beschwerdesystem für bestimmte gemeindenahe Leistungen vor. Die Bundesstaaten sollten außerdem Beiräte mit Medicaid-Leistungsbeziehenden, Angehörigen oder Betreuungspersonen einrichten. Diese Vorgaben betrafen Organisation und Kontrolle der Unterstützung. [2]
Organisationen machen aus Regeln praktische Interessenvertretung
Als Mitwirkende des Dezemberprogramms wurden Joseph Caldwell und Sydney Pickern von Brandeis sowie Eric Carlson und Hannah Diamond von Justice in Aging genannt. Die Organisationen riefen Leistungsbeziehende und ihre Interessenvertretungen dazu auf, sich bereits während der Vorbereitung in den Bundesstaaten einzubringen. Menschen, die Unterstützung erhalten, sollten Entscheidungen über ihren Alltag aktiv mitgestalten.
Selbstbestimmt-Leben-Organisationen beteiligen sich
Bereits ein für Juli 2024 vom Behindertenrat in Arkansas angekündigtes Webinar brachte den National Council on Independent Living und die National Association of Councils on Developmental Disabilities zusammen. Es befasste sich mit den neuen Beiräten. Beide Veranstaltungen verstanden Beteiligung als praktische Aufgabe für Leistungsbeziehende und Interessenvertretungen, begleitend zu den in diesem Jahr beschlossenen Bundesvorgaben. [3][1]