Bücher werden in beide Richtungen zugänglich
Leserinnen und Leser in China sollten über das Netz Zugang zu mehr als 840.000 zugänglichen Büchern in 80 Sprachen erhalten. Chinesischsprachige Bestände sollten auch berechtigten Menschen im Ausland zur Verfügung stehen. WIPO-Vizegeneraldirektorin Sylvie Forbin beschrieb den Austausch als „praktische Umsetzung des Vertrags von Marrakesch in China“. [1]
Der Vertrag schafft den rechtlichen Rahmen
Chinas Teilnahme am Vertrag von Marrakesch wurde am 5. Mai 2022 wirksam. Der Vertrag schafft urheberrechtliche Ausnahmen, um zugängliche Bücher herzustellen und international auszutauschen. Die WIPO hatte die Zusammenarbeit mit Organisationen für blinde Menschen als Weg hervorgehoben, aus diesem Rechtsrahmen nutzbare Bestände zu machen. [2]
Als Nächstes müssen die Bestände bereitgestellt werden
Ein WIPO-Fortschrittsbericht vom September 2023 erwartete von den beiden Einrichtungen nahezu 20.000 zugängliche digitale Exemplare. Er beschrieb außerdem neue technische Schnittstellen, über die Partnerbibliotheken den ABC-Katalog in vertrauten Webseiten oder Apps anbieten können. Die angekündigte Menge bezog sich auf den geplanten Ausbau des Angebots und war keine Zahl bereits an Leserinnen und Leser ausgelieferter Bücher. [3]